LEXIKON Begriffe

ELOS Technologie


Elos steht für elektro-optische Synergie und bezeichnet ein Verfahren, bei dem gleichzeitig IPL-Licht und Hochfrequenzstrom auf die Haut appliziert werden. Das abgegebene Licht wird vom Melanin des Haares absorbiert und in Wärme umgewandelt. Die gleichzeitig abgegebene Hochfrequenz erhitzt das Gewebe um das Haar-Follikel. Mit dieser Methode kann das Haar schneller und schonender erhitzt werden, da die äußere Hautschicht bei diesem Verfahren nicht stark belastet wird. Auch können Haare mit weniger Melaningehalt und dunklere Hauttypen bei dieser Technologie noch mit einem guten Ergebnis behandelt werden.
Dieses Verfahren wurde von der FDA (USA) für eine langanhaltende oder dauerhafte Haarreduktion („to effect stable long-term, or permanent, hair reduction“) klassifiziert.



Cellulite


Bei der Zellulite, Cellulite oder Orangen(schalen)haut handelt es sich um eine Dellenbildung der Haut, die hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und des Gesäßes auftreten kann. Sie kommt nur bei Frauen vor, da Männer eine andere Bindegewebsstruktur haben. Im Fall von Übergewicht kann Zellulite bereits vor dem 25. Lebensjahr auftreten, in fortgeschrittenem Alter bekommen sie 80 bis 90 Prozent aller Frauen in unterschiedlichem Ausmaß.
Querschnitt der Haut bei ZelluliteZellulite entsteht bei Frauen, weil ihr Fettgewebe vornehmlich unter der Haut (subkutan) liegt, andererseits die das Fettgewebe durchziehenden bindegewebigen Septen (Kollagenstränge, Retinacula cutis) als steppdeckenähnliche Unterteilung der Fettläppchen unter den zyklischen weiblichen Hormonveränderungen mal mehr oder weniger anschwellen und somit die „Steppdecke“ der Kollagenbänder sichtbar machen. Zellulite ist unter anderem hormonell (Östrogen) bedingt. Für die alternativmedizinische Behauptung, verantwortlich sei die Ansammlung diverser „Schadstoffe“ im Bindegewebe (Stichworte Übersäuerung und Verschlackung), gibt es keine wissenschftlichen Belege.
Zellulite ist keine Krankheitserscheinung, sondern eine biologisch bedingte Veränderung des weiblichen Bindegewebes, die zu einem rein ästhetischen Problem werden kann
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IPL


IPL steht für Intense Pulsed Light und bezeichnet ebenso wie die Laserepilation ein Verfahren zur Haarentfernung mittels einer hochenergetischen Lichtquelle. Im Unterschied zur Lasertechnik, welche mit einer einzelnen, festen Wellenlänge arbeitet (z. B. 810nm bei dem Diodenlaser), verwendet die IPL-Technik das komplette Spektrum einer Xenon-Lichtquelle, welches durch Einsatz von Filtern auf den notwendigen und für die Behandlung wirksamen Wellenlängenbereich eingeschränkt wird (z. B. 650-950nm). Problematisch ist jedoch oft, dass die Energie des Spektrums nicht nur vom Melanin, sondern auch von Blut, Gewebe und Haut absorbiert wird. Um diesen Effekt zu minimieren, wird häufig mit geringer Intensität gearbeitet, jedoch ist dann eine ausreichende Schädigung der Follikel nicht mehr gegeben. Vorsicht bei billigen Geräten!
Da das Grundprinzip dieser Behandlung dem der Laserepilation entspricht, wirkt auch dieses Verfahren nur bei dunkleren Haaren. Weiße Haare und Velushaare (Flaum) können nicht dauerhaft entfernt werden, da ihnen das Pigment Melanin fehlt, das Strahlung absorbieren könnte. Dieses Problem löst die ELOS Technologie Lexikon
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Kollagen

Kollagen (internationalisierte Schreibweise Collagen; Betonung auf der letzten Silbe) ist ein bei Menschen und Tieren vorkommendes Strukturprotein des Bindegewebes (genauer: der extrazellulären Matrix). Im menschlichen Körper ist Kollagen mit über 30 % Anteil am Gesamtgewicht aller Eiweiße (Proteine) das verbreitetste Eiweiß. Es ist der organische Bestandteil von Knochen und Zähnen und der wesentliche Bestandteil von Knorpel, Sehnen, Bändern und Haut. Kollagenfasern besitzen eine enorme Zugfestigkeit und sind nicht dehnbar. Seinen Namen erhielt das Kollagen (aus dem Griechischen: Leim erzeugend) ursprünglich aufgrund seiner früheren Nutzung als Knochenleim im Holzhandwerk. Die Polypeptidketten des Kollagens werden durch die Ribosomen des rauhen endoplasmatischen Retikulum synthetisiert. Kollagen besteht aus helikalen Peptidketten, die untypischerweise eine linksgängige Helix aufweisen.
Drei dieser Helices, welche untereinander Wasserstoffbrücken, sog. H-Brücken, ausbilden können, umschlingen einander zu einer rechtsgängigen Superhelix. Auffallend an der Primärstruktur (Aminosäuresequenz) des Kollagens ist, dass jede dritte Aminosäure Glycin ist. Ein häufig wiederholtes Sequenzmotiv ist Prolin-Hydroxyprolin-Glycin (siehe Multigen-Familie). Die dichte Wicklung ist ausschlaggebend für die hohe Zugfestigkeit von Kollagenfasern: die Fasern können Gewichte bis zum Zehntausendfachen ihres Eigengewichtes tragen. Siehe auch: Gelatine (denaturierte Form von fibrillärem Kollagen Typ I, II und/oder III, meist aus Schlachtabfällen gewonnen). Hierbei ist zu beachten, dass Kollagen Typ II vornehmlich im Knorpel vorkommt, Gemische von Kollagen Typ I und III stammen aus Sehnen, Bändern und der Haut. Es sei angemerkt, dass im allgemeinen Sprachgebrauch Kollagen Typ I gleichgesetzt wird mit „Kollagen“. Kollagen Typ I ist zwar mengenmäßig im Organismus das bedeutendste Kollagen und durch seine Verwendung als Gelatine das bekannteste, es existieren jedoch weitere Kollagene, die sich strukturell wesentlich vom Kollagen Typ I unterscheiden und andere wichtige biologische Funktionen wahrnehmen.


Subpuls Technologie


Herkömmliche IPL und IPL² Geräte arbeiten meist nach dem Single Shot Prinzip. Das bedeutet: wird ein Lichtimpuls abgegeben, so leuchtet die Lampe für eine vorgegebene Zeit und erlischt dann wieder. Während dieser Zeit werden die Strukturen der Haut und die Haarfollikel gleichzeitig aufgeheizt. Die Haarfollikel benötigen jedoch aufgrund ihrer Trägheit deutlich mehr Zeit, um sich aufzuheizen. Damit die Follikel nachhaltig geschädigt werden, muss ein Lichtimpuls eine Mindestlänge haben. Dabei überschreitet die Hauttemperatur das kritische Niveau, und es kann zu einem Hautschaden kommen. Verbrennungen, Hyper- und Hypopigmentation sind die Folge.


Im Subpulsmodus wird ein Lichtimpuls in bis zu 15 sogenannte Unterimpulse / Subpulse aufgeteilt. Das bedeutet: wird ein Lichtimpuls abgegeben, so wird er auf mehrere Unterimpulse mit dazwischen liegenden Pausen aufgeteilt. Dabei werden die Unterimpulsanzahl , die Unterimpulsdauer sowie die Pausenzeit zwischen den einzelnen Impulsen optimal auf den Hauttyp abgestimmt. Im Bestfall wird so die Haut nur minimal aufgeheizt, da die abgestimmten Pausen zwischen den Unterimpulsen für eine schnelle Abkühlung sorgen. Entscheidend hierbei sind die unterschiedlichen thermischen Relaxationszeiten (TRT) der Strukturen Haut und Haarfollikel. So kühlt die Haut in ca. 3 - 10 ms ab. Das Haarfollikel ist mit 30 - 100 ms deutlich träger. Die Dauer der Pausen muss also länger als 10 ms sein, um die Hauttemperatur niedrig zu halten. Sie darf aber nicht länger als 40 ms sein, damit das träge Haarfollikel seine Temperatur nicht verliert und mit dem darauf folgenden Unterimpuls weiter angeheizt wird. Mit dem DIAR® Light RF kann ohne Risiko von Hautschäden ausreichend Energie über einen langen Impulsverlauf zum Zielgebiet gebracht werden. Dadurch werden die Behandlungen effektiver, und auch dunkle Hauttypen können mit mehr Energie sicherer behandelt werden als mit anderen IPL Geräten. Zusätzlich wird bei der DIAR® Light RF bipolare Hochfrequenz zur Unterstützung genutzt. Damit können erstmals auch pigmentarme Haare sicher entfernt werden.



Fettzellenreduktion

Es gibt unterschiedliche Verfahren Fettzellen dauerhaft zu entfernen. Wir konzentrieren unsere Bemühungen auf nicht-invasive Verfahren. Derzeit existieren zwei Methoden Fettzellen mithilfe des Kavitationphänomens zu reduzieren.

Transiente (Dampf- oder harte) Kavitation
oder
Stabile (Gas- oder weiche) Kavitation


Transiente Kavitation

Bei der transienten Kavitation implodiert nach kurzer Zeit eine Dampfblase, die eine sehr große Energie freisetzt. Diese Kavitationsmethode wird in der Medizin z.B. für die Tumorentfernung eingesetzt. „Am oberen Ende der Energieskala befindet sich der fokussierte hochenergetische Ultraschall (kurz HIFU genannt).“ (1) HIFU ist wegen der Invasivität für den kosmetischen Bereich ungeeignet.

Stabile Kavitation

Bei der stabilen Kavitation werden ein oder mehrere Gasbläschen in der Fettzelle erzeugt. Die Bläschen schwingen in einer Eigenfrequenz im hörbaren Bereich. Die Schwingung der Gasbläschen erweitern die reticulären Mikrofibrillen (Fasergeflecht, das die Fettzelle umgibt). „Durch die stabile Kavitation werden in der Blasenumgebung akustische Mikroströmungen induziert, die v.a. an den Grenzflächen zu starken Scherbewegungen führen und dadurch z.B. Veränderungen der Permeabilität von Zellmembranen bewirken können.“ (2) Die den Fetttropfen umgebende Basallamia wird durchlässig, die Fettzelle verliert ihre Speicherfähigkeit. Die unbrauchbar gewordenen Fettzellen werden von den Makrophagen (Fresszellen) entfernt. Fettzellen werden nach der Wachstumsphase nicht mehr gebildet. Das Ergebnis ist nachhaltig.

Quellen: (1) I.Simiantonakis, Development of methods for detection of stable cavitation, 1999 University of Heidelberg. (2) J.Spoo, In Vivo und Vitro Untersuchungen zur Ultraschallaktivierung …, 1997 Universität Heidelberg.


 

 

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